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EDWARD

EDWARD ist eine Auszeichnung für Schulen auf Landes- und Bundesebene. Innovative und progressive Ansätze die veranschaulichen, wie es Schulen gelingt, eine positive und effiziente Lernumgebung für ihre Schülerinnen und Schüler zu schaffen, werden in verschiedenen Kategorien dargestellt und prämiert.

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 Als Best-Practice-Ansatz arbeitet EDWARD dabei wie ein Katalysator: Es werden keine neuen Methoden von außen aufgedrängt, sondern vorhandene Ansätze hervorgehoben und betont. Die ausgezeichneten Methoden haben sich bereits in der Praxis bewährt und können so als praktikable Modelle von anderen Schulen übernommen und verbessert werden. EDWARD ist Preis und Gesamtkonzept in einem und bildet eine Grundlage für die Förderung und Verbesserung des Lernalltags.

 

Eismauer

Vor dem Brandenburger Tor sollte 1999 als symbolisches Zeichen für mehr gegenseitiges Verständnis und Toleranz eine Mauer aus Eis werben, die dem originalem Erscheinungsbild der Berliner Mauer nachempfunden war.


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Das Projekt wurde wegen „Aufzehrung des Motives des Brandenburger Tores“ vom zuständigen Bezirksamt abgelehnt.
 
Eine Mauer aus Eis am Brandenburger Tor

Zehn Jahre nach dem Fall der Mauer: Noch immer Kalter Krieg in den Köpfen von Ost und West? Noch immer keine gleichen Lebensverhältnisse und blühende Landschaften in den neuen Bundesländern? Bleibt die soziale Gerechtigkeit in der Leistungsgesellschaft auf der Strecke? Kühltruhe statt Wärmespender?

Kritische Fragen nach Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft soll eine Mauer aus Eis am Brandenburger Tor in der Nacht vom 9. zum 10. November 1999 herausfordern, zu Bilanz und Vision auffordern. Was war, was ist, was möglich wäre.

Was war: am Anfang die Euphorie, als die Mauer fiel, Symbol für die Spaltung der Welt in zwei feindliche Blöcke, Symbol für die Teilung des deutschen Volkes, Symbol für Unfreiheit und daraus resultierender Unzufriedenheit der Betroffenen. Weil Bürger der DDR ihre Angst vor den Sanktionen des Staatsapparates überwanden, gelang ihnen eine friedliche Revolution, ein einzigartiges Geschenk an die gesamte deutsche Nation. Von dieser Vorstellung ging die Bundesrepublik Deutschland aus und erlebte das Glück der Erfüllung.

Was ist vergessen die vereinte anfängliche Euphorie, auf beiden Seiten Jammern und Klagen, wer zahlt oder bezahlen muss – immer eine Frage des eigenen Interesses, Frage von Parteilichkeit und Perspektive, von Selbstbehauptung und Selbstverständnis. Solche Auseinandersetzungen scheinen normal. Die deutsche Wiedervereinigung wird so zum Normalfall abgewertet, nicht mehr als einzigartiger Glücksfall begriffen, als Werk mutiger Menschen, nach dem Motto: Was schert mich mein Geschwätz von gestern?!

Was tun? Eine Mauer aus Eis in der Nacht vom 9. November zum 10. November 1999 am Brandenburger Tor zu bauen, Einzigartigkeit und Ungeheuerlichkeit dieses Montrums Mauer vor Augen zu führen, das Bewußtsein für Rückblick und Bilanz zu schärfen.

Was wäre möglich? Menschliches Miteinander möge die Eismauer zum Schmelzen bringen, gegenseitiges Verständnis für unterschiedliche Biographien, Einstellungen und Verhaltensweisen, weil wesentlich vom Gang der deutschen Geschichte bestimmt.

Verantwortlich dafür sind nur noch wenige Lebende, Verantwortung für die Vergangenheit tragen wir aber alle gemeinsam in Gegenwart und Zukunft. Gemeinsamkeit im Innern ist dazu notwendige Voraussetzung, das Finden einer gemeinsamen Identität, die unterschiedliche Bedingungen nicht unter den Tisch wischt.

Sicher ein Generationsproblem: Aber wann anfangen, wenn nicht jetzt? Taut das Eis auf, Vorurteile und Frust in Seele und Bewusstsein, lasst menschliche Wärme ein gemeinsames Miteinander möglich machen! Lasst die Eismauer dahinschmelzen!

Kumulus e.V. – August 1999

 

Sit-In

Im Rahmen der Kulturarbeit des Kumulus e.V. wurde 1999 das Sesselensemble Sit-In installiert. Unter anderem vor dem Brandenburger Tor und dem Reichstag

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und anschließend in Barcelona vor dem Museum für moderne Kunst wurde das Ensemble aus aufblasbaren hellgrünen Plastiksesseln aufgestellt. Auf diese Weise wurde der Alltag der Passanten unerwartet spektakulär bereichert.

 

Chasing the Dream

www.chasingdream.eu

„Chasing the Dream: Die Welt der Jugend im Licht der acht Entwicklungsziele“ ist eine foto-journalistische Ausstellung, die erstmalig im August 2005 zum Internationalen Jugendtag in Anwesenheit von Kofi Annan eröffnet und zur 60. UN Generalversammlung im Gebäude der Vereinten Nationen in New York präsentiert wurde. Koordiniert wird diese beeindruckende und bewegende Ausstellung durch den UN Bevölkerungsfonds (UNFPA) in Zusammenarbeit mit der UN Millennium Campaign, UNESCO, UNHCR, UNDP, UNICEF, Jugend-Arbeits-Netzwerk der ILO, der Weltbank und der Jugendabteilung von DESA.

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Wie leben junge Menschen in Ländern, die unter den Problemen leiden, deren Beseitigung die Millenniumentwicklungsziele fordern? Wie fühlt man sich, jung und schwanger im Kyangwali-Flüchtlingslager, oder auf der Suche nach einer Ausbildung in der Jaguare Favela?

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Das Projekt gibt den acht Millenniumsentwicklungszielen jugendliche Gesichter und stellt deren Leben, Hoffnungen, Ängste und Träume im Kontext ihrer sozialen Umgebung dar – durch Fotografien und Worte, die diese selbst eingefangen und formuliert haben. Das Prinzip: Je eines der acht Jugendportraits verkörpert je eines der acht Entwicklungsziele.

Die Ausstellung steht allen interessierten Gruppen zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bei Interesse.

 

Jobsurfer

www.jobsurfer.net

Jobsurfer.net ist ein neues Internetportal zur praxisnahen Berufsvorbereitung. Hier können Betriebe, Organisationen, Vereine oder Behörden zu kurzen Aktionen einladen, die es Jugendlichen ermöglichen live vor Ort in Berufsfelder hineinzuschauen oder Arbeitsbedingungen zu erleben.

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Eingeladen werden kann z.B. zu Betriebsführungen, Gesprächen über Beruf und Tätigkeiten, Probearbeiten, Tests von Arbeitswerkzeugen... organisiert als 5-Minuten Aktion oder Tag der offenen Tür oder zeitlich dazwischen!

 

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